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EIGENBLUTTHERAPIE

Die Eigenbluttherapie zählt zu den unspezifischen, aber höchst patientenbezogenen Reizverfahren. Sie kann je nach Anwendung stimulierend, umstimmend oder dämpfend wirken.

Bei der Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge vom Patienten venös entnommenen Blutes nach der Entnahme zurückinjiziert, unter Umständen kann es vorher auch weiter angereichert oder homöopathisch aufbereitet werden.

Der Effekt hängt sehr stark von der Eigenblutmenge, der Häufigkeit der Behandlungen, den zugegebenen Medikamenten und vor allem von der Ausgangssituation des Patienten ab.

Therapeutisch bedeutsam bei Infekten ist eine Abwehrreaktion und Immunstimulierung gegen alle im Blut befindlichen Antigene, Toxine und Bakterien, weil der Organismus die Abwehr gegen die darin enthaltenen Schadstoffe aktiviert. In diesem Sinne ist die Reiztherapie unspezifisch, weil sie nicht gegen einen einzigen, bestimmten Schadstoff eingesetzt wird, aber höchst patientenbezogen, weil sich die Reaktion gegen im Patientenblut enthaltene Wirkstoffe richtet.

Bei der Allergiebehandlung wird dem Körper die Information der eigenen Abwehrlage als „Spiegel“ vorgehalten: er kann sich nun mit seiner entgleisten, bei Allergien unkontrolliert überschießenden Reaktionslage, auseinandersetzen.

Infektanfälligkeit, Allergien und Hauterkrankungen sind Krankheitsbilder, bei denen die besten Erfolge der Eigenblutbehandlung beobachtet werden.

 

Jean Francois Barkhofen

Jean F. Barkhofen, Jahrgang 1969, Heilpraktiker seit 1998. Akupunktur- und Tuina-Ausbildung in China, Fachausbildungen in Diagnose- und Therapieverfahren, seit 2002 in eigener Praxis in Essen-Rüttenscheid tätig

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